Rollerkauf

Mofa Roller-Kauf/Contract Quelle: istockphoto.com Ob Sie sich einen Pullover zulegen oder eine neue Brille leisten, die alte Jeans ersetzen oder ein Auto erwerben wollen: Pauschalpreise können so gut wie nicht genannt werden, so hoch gestaltet sich die Preisspanne unter den jeweiligen Objekten der Begierde. Bei einem Mofaroller ist das nicht anders: auch hier rangieren die Kosten von Auslaufmodellen und Auktionsmodellen über Sonderpreise bis hin zu hochwertigen Einzelstücken. Die Angebotsvielfalt ist riesig, und der finanzielle Anschaffungsaufwand richtet sich nach Hersteller, Alter und Ausstattungsmerkmalen.

So starten Zwangsversteigerungen bereits bei einem Betrag von einem Euro, während Gebraucht- und Auslaufmodelle mit einigen Hundert, Einzelstücke mit besonderen Extras mit bis zu einigen Tausend Euro zu Buche schlagen können.

Preisvergleich

Damit Sie für Ihren „Liebling“ nicht zu viel bezahlen, empfiehlt es sich, nicht gleich das erstbeste Angebot zu ergreifen und sich von scheinbar lukrativen Angeboten verleiten zu lassen, sondern etwas Geduld und Recherche zu investieren. Die Mühe wird sich in doppelter Hinsicht auszahlen: beim Kaufpreis, als auch bei hoffentlich nicht allzu häufig folgenden Reparaturkosten. So sollten Sie Modelle ähnlicher Leistung und Ausstattung miteinander vergleichen und am besten auch immer eine zweite, möglichst professionelle Meinung einholen. Auch können Sie nach einer Probefahrt verlangen und den Mofaroller eventuell von einem fachkundigen Freund durchchecken lassen. Beachten Sie diese Vorgehensregeln, finden Sie mit Sicherheit Ihr persönliches Schnäppchen und können bereits in naher Zukunft auf dem gewünschten Geschoss durch die Gegend brausen.

Shops, Internetanbieter, Neu- und Gebrauchtwagen-Händler
Die Anbieterzahl ist groß, eigentlich gibt es in Deutschland einen wahren Dschungel an denjenigen, die Mofa-Roller verkaufen. Von Neu- und Gebrauchtwagenhändlern über Privatbesitz bis hin zu öffentlichen Aktionen wie beispielsweise Versteigerungen, gibt es viele Wege, sich einen Mofaroller zuzulegen. Neuster Trend ist das Online-Shopping. Internetanbieter sind ebenso zahlreich wie Shops und verfügen über den Vorteil, ihre Auswahl übersichtlich darstellen zu können – zumeist mit Foto des Zweirads und aussagekräftigen Kurzbeschreibungen. Um allerdings nicht aus Versehen die berühmte „Katze im Sack“ zu kaufen, wird auch bei einem Internetangebot dazu geraten, bei Unsicherheit nicht gleich auf den verbindlichen Button zu klicken, sondern vor dem Kauf ein Treffen mit dem Verkäufer zu arrangieren, um später keine böse Überraschung zu erleben und auf die Nase zu fallen.

Exkurs: Kleidung
Auch und gerade beim Kauf der geeigneten Kleidung sollte auf einige Punkte geachtet werden. Denn obwohl das gedrosselte Gefährt „nur“ eine Höchstgeschwindigkeit von 25km/h aufweist, sind nach ADAC-Tests bei einem möglichen Unfall lebensgefährliche Verletzungen möglich, zumal bedacht werden sollte, dass der Mofaroller keine Knautschzone besitzt. Aus diesem Grund ist der Kauf spezieller Schutzkleidung aus Sicherheitsgründen zu empfehlen. Dabei muss es nicht immer die teuerste und modisch angesagte Bekleidung sein, wichtig ist vor allem, dass der Stoff strapazierfähig ist, eine lange Haltbarkeit aufweist und im Ernstfall auch wirklich vor schlimmeren Verletzungen schützt. Dabei ist es egal, ob als Material Leder oder Textil verwendet wird. Sie sollten sich in ihrer Bekleidung wohl fühlen, weil Sie dann sogleich auch viel konzentrierter und sicherer fahren. Des Weiteren empfiehlt es sich, immer mit Helm und geeigneten Handschuhen unterwegs zu sein, auch wenn eine Helmpflicht nicht besteht und selbst wenn die Temperaturen gerade im Sommer sehr hoch sein sollten. Doch was macht schon ein wenig Schweiß gegenüber Knochenbrüchen oder Kopfverletzungen?!

NB: Für die Einkalkulierung weiterer Beträge, die der Besitz eines Mofarollers nach sich zieht, siehe Rubrik Kosten.