Motorrad und Motorroller – Alles Wissenswerte zum Reifenwechsel

Viele, viele ReifenIn Deutschland gilt sowohl für Auto- als auch für Motorradreifen eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Es ist jedoch ratsam, die Reifen bereits deutlich vor dieser Grenze zu wechseln, um auch bei nasser Fahrbahn und widrigen Wetterverhältnissen von besten Gripeigenschaften zu profitieren. Mit den Angaben „Marke“, „Geschwindigkeit“, „Reifendimension“ und „Profil“ können die neuen Reifen auf diversen Online-Portalen gesucht werden. Wer sich über die Reifenwahl nicht sicher ist, kann sich z.B. auf Motorradreifendirekt.de informieren, welche Reifen für sein Motorrad in Frage kommen. Dies geschieht über die Wahl der Fahrzeugmarke, deren Modell und der Angabe der Kubikzentimeter. Die passenden Motorradreifendirekt.de Gutscheine gibt es hier.

Ein Reifenschaden führt in der Regel dazu, dass der Reifen unverzüglich gewechselt werden muss. Ein unachtsamer Kontakt mit einer Bordsteinkante oder ein Schlagloch kann bereits einen Schaden am Reifen verursachen, der die Sicherheit beeinträchtigt. Nur ein Sachverständiger kann klären, ob und inwiefern ein etwaiger Reifenschaden reparabel ist. Im Zweifelsfall gilt: Reifen besser austauschen. Neben einem Schaden ist ein anormales Abriebbild des Reifens ein Indiz, das zum Reifenwechsel rät. Die Anomalität im Abrieb kann häufig mechanische Ursachen haben, wie zum Beispiel verschlissene Stoßdämpfer. Aber auch ein nicht ordnungsgemäßer Luftdruck kann zu einem anormalen Abrieb führen. Dieser ist meist an dem Schulter- oder im Mittelbereich des Reifens auszumachen.

Das Alter des Reifens ist entscheidend

Der richtige Zeitpunkt für den Reifenwechsel ist neben dem Zustand vor allem von dem Alter der Reifen abhängig. Grundsätzlich gilt es, den zeitlichen Spielraum für den Wechsel der Motorradreifen nicht über die Grenzen auszunutzen, denn ein guter Reifen ist die wesentliche Grundvoraussetzung für ein sicheres Fahren bei allen Wetterlagen und Straßenverhältnissen. Nach maximal fünf bis sechs Jahren hat auch ein wenig gefahrener Reifen ausgedient und sollte ausgetauscht werden. Wichtig für die Langlebigkeit der Reifen ist eine ordnungsgemäße Lagerung, die trocken, dunkel und kühl sein sollte.

Nach dem Reifenwechsel behutsam fahren – Fahrwerkseinstellungen ggf. prüfen

Die neuen Reifen des Motorrades sollten zunächst nicht zu starken Beanspruchungen ausgesetzt werden. Erst nach etwa 300 bis 500 Kilometer gelten die neuen Reifen als eingefahren. Der optimale Grip der Reifen ist dann gegeben, wenn eine bestimmte Reifentemperatur vorliegt. Auch die Außentemperatur und die Temperatur des Straßenbelages sind ein wichtiger zu beachtender Faktor.

Für das Messen des Reifenluftdruckes gilt aber: Stets im kalten Zustand messen. Auch die Herstellerangaben beziehen sich auf den Reifenluftdruck im kalten Zustand. Im Zweifelsfall kann es ratsam sein, die Fahrwerkseinstellungen nach dem Reifenwechsel erneut zu prüfen, um übermäßigen Verschleiß zu vermeiden. Dieser tritt zum Beispiel dann auf, wenn ein Federbein in Kurven auf Block geht oder das Fahrwerk im Allgemeinen zu hart abgestimmt ist.

Foto: Flickr / tiegeltuf


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