Minibikes - großer Spaß auch für Erwachsene

Minibikes Quelle: istockphoto.com Eine ganz eigene Kategorie der Mofa-Roller bilden die Minibikes – Rennmotorräder mit einem Hubraum um die 50ccm, welche im Gegensatz zum Mofaroller nicht im Straßenverkehr eingesetzt werden dürfen.

Sie sind nicht zu verwechseln mit einem Pocket Bike, einem Taschen-Motorrad mit Straßenzulassung, Rollerführerschein erforderlich oder auch dem Minimoto, welches bis zu 110 cm × 50 cm × 50 cm und damit gut 20 cm mehr an Höhe misst als ein typisches Minibike.

Der Straßenverkehr ist also außen vor. Denn die Minimotorräder sind ausnahmslos Motorsportgeräte, die nur auf abgesperrtem Gelände gefahren werden dürfen. Doch langweilig wird es einem dabei trotzdem nicht: In Deutschland, den USA, Kanada, Australien, Dänemark, Spanien und Schweden werden jedes Jahr ganze Rennserien für Minibikes veranstaltet, bei denen die die Fahrer bis zu 150 km/h an Geschwindigkeit aufnehmen können.

Zum Vergleich sei erneut das Pocket Bike herangezogen, mit dem man eine bis zu 110 km/h durch die Landschaft zu sausen vermag.

Während in den USA viele Erwachsene diese Zweiräder zu ihrem Hobby gemacht haben, gelten Wettbewerbe solcherart in Deutschland vor allem als optimaler Einstieg für Nachwuchsrennfahrer zwischen acht und 14 Jahren, die eines Tages an internationalen Motorradrennen teilnehmen möchten. So wie der erfolgreiche italienische Rennfahrer Valentiono Rossi, haben viele der heutigen Teilnehmer der Motorrad-Weltmeisterschaften ihre Karriere mit Minibike-Rennen begonnen.

Kosten von Minibikes
Die in Rennen am meisten gefahrenen Mini-Motorräder sind das Honda Mini Bike mit 50ccm /etwa 7 PS) und das Metrakit Mini Bike mit 50ccm (etwa 11,5 PS). Die Preisspanne für die Bikes bewegt sich in etwa zwischen 3.000 Euro (Honda) und 4.200 Euro (Metrakit). Bei Wettbewerben sind häufig nur bestimmte Marken und Hersteller zugelassen, darunter auch Modelle des weltweit bekannten Unternehmens Yamaha.

Eine erneute Gegenüberstellung mit Pocketbikes zeigt, dass diese hingegen bereits für unter 100 Euro erhältlich sind – allerdings sind keine Grenzen gesetzt, was das obere Preissegment betrifft. Auch hier können locker mehrere tausend Euro über den Ladentisch wandern. Doch Vorsicht: Selbst wenn der das Pocket Bike im Gegensatz zum Minibike gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt, weil es kostengünstiger ist, optisch oftmals identisch mit originalen Motorrädern und straßentauglich: Eine Zulassung ist für dieses „Taschen-Motorrad“ häufig nicht vorhanden. Wenn Sie also nicht nur Rennen, sondern auch gemütlich mit Ihrem Pocketbike einkaufen fahren möchten, dann prüfen Sie die Papiere vor einem Erwerb lieber doppelt.

Hinweis:
Alles in allem garantiert ein Minibike all denen fröhliche Stunden, die sich gerne aktiv in unebenem Gelände auf zwei Rädern fortbewegen möchten. Und wenn man dabei noch die Konkurrenz hinter sich lassen und einen Preis mit nach Hause nehmen kann: Umso besser - wer weiß, wohin diese Fähigkeit einmal zu führen vermag!